CONTACT US

Eines ist gewiss: in Krisensituationen werden unsere Werte und Ideale auf den Prüfstand gestellt. Eigentlich werden sie erst in Krisensituationen sichtbar und bekommen an Bedeutung, sind sie doch zuvor nur Lippenbekenntnisse und Vorstellungen von dem was wir als Gesellschaft sein wollen. Entscheidungen der Politik, legitimiert mit der Eindämmung der Pandemie, müssen von heute auf morgen umgesetzt werden. Menschen und Unternehmen werden permanent mit neuen Abläufen und Handlungsanweisungen konfrontiert. 

Der Ausnahmezustand als Default-Mode

Auch im think tank hat sich der Arbeitsalltag radikal geändert. Wir treffen uns nun jeden Morgen um 8:45 Uhr im daily. Die heiteren, wohligen Klänge der Teams-App sind für uns alle zum Weckruf zur Arbeit und fester Bestandteil des Alltags geworden. Der tägliche Austausch gibt uns Halt und Struktur in einer Zeit der Unbeständigkeit.

In einem virtuellen Walk&Talk treffen wir uns zum Small Talk. Was früher automatisch und ohne nachzudenken passierte muss nun institutionalisiert werden. Für viele ist Arbeit ein großer Lebensbestandteil. Nicht jeder hat Familie oder einen großen Freundeskreis. Das „Guten Morgen“ im Chat ist oft das einzige Signal von draußen. Gerade deshalb sind Formate dieser Art erst der Anfang und müssen stetig erneuert und ausgebaut werden.

My impressions after 100 days Corona

160 Tage Sprint – Der Lockdown als kreative Pause

Dennoch haben wir den Lockdown als kreative Pause genutzt und unseren Webauftritt komplett überarbeitet.

Wir haben das Design, die Inhalte und Grafiken bis hin zu zum Tech-Stack gemeinsam überarbeitet. In 160 Tagen. Unsere Organisation haben wir von einer losen Arbeitsgemeinschaft auf Scrum umgestellt.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die unermüdlich designed, getextet und gecoded haben.

Deshalb ist diese Story für mich eine Success Story. 

Fazit

Sicherlich ist Corona der Treibstoff für die Digitalisierung. Dennoch müssen wir unsere Handlungen und deren Wirkung stetig überprüfen. Wenn das Tempo ansteigt, steigt auch die Gefahr, dass einige auf der Strecke bleiben und abgehangen werden. Wir müssen uns kontinuierlich hinterfragen, was wir noch besser machen können. Wie können wir alle mitnehmen? Wie können trotz Abstand, Maske und Isolation Menschlichkeit und Herzenswärme transportiert werden?

Der Design Thinking Workshop ist unterteilt in einen theoretischen und einen praktischen Teil. 

Sie erfahren sowohl die Grundlagen, als auch die Umsetzung von der Idee zum Prototype “hands-on”.

 
Im Berufsalltag begegnen uns täglich problembehaftete Aufgabenstellungen – häufig in sehr komplexer und verwobener Form. 
Der Lösungsweg dahin ist oftmals undurchsichtig und unsicher. Beim Finden von Lösungen sind wir fachlich „verkopft“ und versuchen, Komplexität maximal zu reduzieren, sie aber nicht zu begreifen.

Oft stehen Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit im Fokus, jedoch nicht der Kundennutzen.

Kreatives Denken und eine Ausrichtung an den Kundenbedürfnissen ist daher im Businessumfeld wichtig, dieser Ansatz sollte nicht allein Designern und „Kreativen“ überlassen bleiben.

Unternehmen, die das erkannt haben, setzen auf die Innovationsmethode Design Thinking, denn sie birgt viele Vorteile:

  • Freisetzen von kreativem Potential, das in jedem von uns steckt.
  • Kundenbedürfnisse sind der „Polarstern“ im Design von Produkten, Services und Prozessen.
  • Probleme und latente Nutzerbedarfe werden durch Empathie ermittelt.
  • Inspiration für neue Ideen wird erzeugt.
  • Innovative Lösungen werden entwickelt.
  • Schnelle Ergebniskontrolle durch Prototyping & Testen.
  • Vielseitige Anwendung von agilen und kreativen Methoden im Organisations- und Projektumfeld.

 

PROGRAMM

Einführung & Grundlagen:

  • Design Thinking & User Experience
  • Prozess & Methoden
  • The Design Thinkers Mind

Workshop & Prototyping:

Anhand eines Beispiels erleben Teilnehmer alle Stufen des Prozesses & wenden Tools und Methoden an

  • Inspiration: Empathie stärken, Nutzer-Bedürfnisse und Probleme identifizieren
  • Ideation: Kreative Ideenfindung, Entwicklung von Lösungsansätzen
  • Implementierung: Prototypen-Entwicklung, Testen von Ideen

 

INTERESSE?

Zögern Sie nicht! Senden Sie uns Ihre Anfrage per E-Mail an: creativity@thinktank.de

 

REZENSIONEN

“sehr anschaulisch, schlüssig und hat Spaß gemacht”

“Alles super: theoretische und praktische Teil!”

“Großes Lob für das Rundum gelungene Set-up, die perfekt konzentrierte Präsentation und die überspringende Begeisterung fürs Thema”

“Die Referentin war Toll. Sie Kann wirklich dazu stehen”

 

 

DOKUMENTE

 
 

Die Blockchain-Technologie hat das Potential alle Bereiche unserer Gesellschaft tiefgreifend zu verändern. Als Konstrukt aus den Konzepten der digitalen Signatur, dem Proof of Work bzw. Proof of Stake und dem Konsensalgorithmus vereint sie bisher unvereinbare Konzepte:

  • Dezentralität,
  • Sicherheit und
  • Vertrauen.

Um einen besseren Überblick über die verschiedenen Einsatzgebiete zu erhalten, sind nachfolgend die Kategorien aufgelistet, zu denen sich die meisten Use-Cases, branchenunabhängig, zuordnen lassen:

Digital Identity Management

Auf die Idee, digitale Identitäten zu verwalten, sind sicherlich schon viele gekommen. Nicht zuletzt Facebook und Google, welche als Registrierungsservice in viele Online-Dienste eingebunden sind. Aus User-Sicht bequem und bedenklich zugleich, da nicht immer offensichtlich ist, wann welche Daten für welchen Zweck an Dritte weitergegeben werden. Ausschlaggebend bei dieser Kategorie ist der Zweck, nämlich die Speicherung personenbezogener Daten, die validiert und somit für andere Services zur Authentifizierung genutzt werden können.

Markterschließung und digitale Währungen

Diese Kategorie bezeichnet die Schaffung neuer Märkten. In der Regel handelt es sich dabei um einen blockchainbasierten Markt auf dem Waren oder Dienstleistungen gehandelt werden können. Alle Cryptocurrency-Anwendungen sind Beispiele für diese Kategorie. Initial Coin Offerings (ICOs) bei denen in einer initialen Funding-Phase Investoren-Gelder gesammelt werden, sind ebenfalls Beispiele für Markterschließung.

Herkunft und Tokenisierung

Bei der Tokenisierung wird ein reales Objekt, das einen Vermögenswert darstellt, in ein Digital Asset umgewandelt. Der Wert wird auf Tokens übertragen und eindeutig einem Besitzer zugewiesen. Über den Tracking-Mechanismus kann zu jeder Zeit die Herkunft und die Eigentümerschaft eines Objekts nachgewiesen werden (Herkunft).

Meta-Konsens

Meta-Konsens ist eines der fundamentalen Paradigmen der Blockchain, da sich alle Teilnehmer auf eine „Kette“ einigen müssen. Bei dieser Anwendungsfallkategorie geht es um die Findung und das Erreichen eines Konsens’ zu einem bestimmten Thema ohne das Wahlergebnis manipulieren zu können. Beispiele sind Parlamentswahlen, Bürgerentscheide oder die Abstimmungen von Aktionären oder Verträge zwischen mehreren Parteien.

Tracking

Beim Tracking geht es um die transparente, dauerhafte Speicherung und Nachverfolgbarkeit von Informationen, welche für mehrere Organisationen relevant sind. Ein gutes Beispiel sind Anwendungsfälle aus dem Supply-Chain-Management, da die Daten über Transportgüter sowohl für die einzelnen Lieferanten als auch für die Überprüfung der Einhaltung der Gesetzen und Richtlinien (Compliance) notwendig sind.

IoT – Internet of Things

Maschinen, die wie wir Menschen im realen Leben auf der Blockchain interagieren und über eine Wallet Waren und Dienstleistungen austauschen sind Teil der Kategorie IoT. Ein Beispiel ist das automatische Bezahlen von Maut- oder Parkgebühren, welche vom Auto, das eine eindeutige ID besitzt, gezahlt werden können. Smart Contracts, die ohne Eingriff von außen automatisch ausgeführt werden zählen ebenfalls zu dieser Kategorie.

Intermediäres Vertrauen

Aufgrund der zu Beginn dargelegten Eigenschaften hat die Blockchain das Potential, die Teilnehmer einer Wertschöpfungskette auf die wirklich notwendigen, d. h. nur auf die tatsächlich zu einer Wertsteigerung beitragenden Teilnehmer, zu reduzieren. Dienstleistungen und Waren können somit viel günstiger angeboten werden. Ein Beispiel ist der Energiesektor, in dem es Dank der Blockchain möglich ist Erzeuger und Konsument direkt miteinander zu verbinden.

We don't need a Blockchain!

Kritisch sollte der Einsatz einer Blockchain-Lösung betrachtet werden wenn,

es um die Speicherung großer Datenmengen geht,

es viele Schreibzugriffe gibt und ein Echtzeitdatensatz notwendig ist oder

nur wenige Teilnehmer involviert sind.

Fazit

Die Einsatzmöglichkeiten der Blockchain sind so vielfältig wie unser Leben. Dennoch fällt es oft schwer zu beurteilen wann der Einsatz wirklich sinnvoll ist.

“If trust or robustness are not important, then there is nothing which a blockchain offers that can´t be done with a regular database.”

Gideon Greenspan – Founder of Coin Sciences

Quellen:

Ulrich Gallersdörfer
Masterthesis: Analysis of Use Cases of Blockchain Technology in Legal Transactions
https://wwwmatthes.in.tum.de/pages/z0tgbukmqlbr/Master-s-Thesis-Ulrich-Gallersdoerfer, zuletzt geprüft am: 05.02.2020

Cathy Mulligan (April 2018)
These 11 questions will help you decide if blockchain is right for your Business
https://www.weforum.org/agenda/2018/04/questions-blockchain-toolkit-right-for-business, zuletzt geprüft am 05.02.2020

T. Koens & E. Poll 2018
What Blockchain Alternative Do You Need?
http://tommykoens.com/wp-content/uploads/2018/09/blockchain-alternative.pdf, zuzletzt geprüft am: 05.02.2020

DHS model (~end 2017)
Dylan Yaga Peter Mell Nik Roby Karen Scarfone
Blockchain Technology Overview
https://nvlpubs.nist.gov/nistpubs/ir/2018/NIST.IR.8202.pdf , zuletzt geprüft am: 05.02.2020

 

Business Use-Case Analyzer

Als Leitfaden haben wir einige Fragen zusammengestellt, welche einen gedanklichen Einstieg in das Thema bieten. Nach Beantwortung der Fragen erhalten Sie:

  • einen Überblick, welche Kriterien für eine Blockchain-Anwendung relevant sind.
  • Und eine individuelle Einschätzung der „Blockchain-Tauglichkeit“ Ihres Use-Cases.
Wir, die think tank Business Solutions AG, Messerschmittstraße 7, 80992 München (folgend: think tank) haben ein Information Security Management System (ISMS) nach ISO 27001:2013 implementiert.
Das ISMS soll die Grundlage bilden, um vorhandene Risiken systematisch zu identifizieren und beherrschen zu können.
Das ISMS hat darüber hinaus die Funktion, die kontinuierliche Verbesserung der Schutzziele für Informationssicherheit – Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit – zu gewährleisten.
Das ISMS der think tank gilt für alle Organisationseinheiten. Es sind daher alle Verfahren, Prozesse und Tätigkeiten des Unternehmens beinhaltet. Werden Dritte mit der Erbringung von Leistungen beauftragt, ist durch vertragliche Vereinbarungen sicher zu stellen, dass die Informationssicherheitsleitlinie in den Leistungsbeziehungen berücksichtigt wird.
 

Geltungsbereich des ISMS nach ISO27001:2013

 
Der Vorstand verantwortet die Informationssicherheit der think tank. Im Rahmen dieser Verantwortung erlässt die Vorstandschaft diese Informationssicherheitsleitlinie. Nach Maßgabe dieser Leitlinie ist nach der Vorstandschaft jeder Bereich der think tank für die Sicherheit und einen angemessenen Schutz der Informationen zuständig. Diese Maßnahmen sind nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern auch Teil unserer Verpflichtungen gegenüber unseren Kunden. Jeder Mitarbeiter muss sich daher an diese Leitlinie und die daraus abgeleiteten Standards halten. 
 
 

Zielgruppe

Die vorliegende Leitlinie gilt verbindlich für alle Mitarbeiter der think tank. Alle Mitarbeiter sind seitens der Vorstandschaft aufgefordert, Informationssicherheit auf Basis dieser Leitlinie und nach ISO 27001, Datenschutz nach BDSG und EU-DSGVO und materielle Sicherheit nach Kräften aktiv im jeweiligen Tätigkeitsbereich umzusetzen.
 
 

Verantwortlichkeiten

Die Verantwortung für die Informationssicherheit tragen neben der Vorstandschaft als Gesamtverantwortliche zudem alle an den Geschäftsprozessen Beteiligten. Die Vorstandschaft unterstützt die Maßnahmen und Strategien der Informationssicherheit aktiv und treibt die Umsetzung der Sicherheitsmaßnahmen im Unternehmen voran.
 
Jeder Verantwortliche hat in seinem Bereich vor allem folgendes zu beachten:
  • Die Einschätzung und Festlegung der geschäftlichen Relevanz der von ihm verantworteten Informationen und Daten,
  • die Festsetzung und Genehmigung des Sicherheits- und Kontrollumfangs, um in angemessener Weise die Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität der von ihm verantworteten Informationen und Daten zu gewährleisten,
  • die Sicherstellung, dass Verantwortlichkeiten explizit definiert und Sicherheits- und Kontrollmaßnahmen zur Verwaltung und zum Schutz der von ihm verantworteten Informationen und Daten implementiert werden,
  • die Sicherstellung, dass die Systeme, mit denen die von ihm verantworteten Informationen und Daten bearbeitet werden, regelmäßig hinsichtlich der Einhaltung der Informationssicherheitsleitlinie geprüft werden.

Alle Mitarbeiter sind bei der Erstellung, Nutzung und Verwaltung von Informationen und Daten verpflichtet, die Leitlinie und alle abgeleiteten Richtlinien einzuhalten. Die Mitarbeiter sind für sämtliche Maßnahmen verantwortlich, die sie bei der Nutzung von Informationen und den damit verbundenen Systemen ergreifen. Die Mitarbeiter müssen verstehen, dass Informationssicherheit ein zentraler Faktor der Unternehmensphilosophie darstellt und ein entsprechendes Sicherheitsbewusstsein entwickeln. Mitarbeiter, die eine Verletzung der Informationssicherheit und der damit verbundenen Informationssicherheitsstandards vermuten oder Kenntnis davon erlangt haben bzw. annehmen, dass Informationen nicht in geeigneter Weise geschützt sind, müssen dies unverzüglich ihrem Vorgesetzten und/oder dem Informationssicherheitsbeauftragten melden. Die Nichteinhaltung oder bewusste Verletzung der Unternehmensvorgaben kann entsprechend ihrem Umfang zu Disziplinarmaßnahmen, Entlassung und straf- und/oder zivilrechtliche Verfahren führen.

Sicherheitsbewusstsein

Aufgrund der Wichtigkeit der Informationssicherheit wird von jedem Mitarbeiter ein hohes Sicherheitsbewusstsein erwartet. Ihre Einhaltung wird überprüft. Sicherheitsbewusstsein ist durch folgendes Verhalten gekennzeichnet:

  • Erkennen, dass Informationssicherheit ein kritisches und wesentliches Element der Unternehmensphilosophie und des Unternehmenserfolgs ist,
  • stets vorhandenes Sicherheitsbewusstsein bei allen täglich anfallenden Arbeiten,
  • persönliche Verantwortlichkeit für proaktive sowie effektive reaktive Maßnahmen in Bezug auf sämtliche Risiken, Schwachstellen, Vorfälle für Mitarbeiter, Informationen, Vermögenswerte und die Fortführung der Geschäftstätigkeit im Notfall,

der Informationssicherheitsbeauftragte wird bei Unregelmäßigkeiten umgehend informiert.

Ziele

Da die Bedeutung der Informationssicherheit für die Durchführung der Geschäftsprozesse zentral ist, ergeben sich folgende zentrale, strategische Informationssicherheitsziele:

  • Schutz vertraulicher Daten sowohl von Kunden als auch des Unternehmens und dessen Mitarbeiter,
  • Verfügbarkeit sämtlicher Dienstleistungen und damit gegeben die Verfügbarkeit der involvierten Daten,
  • Integrität sämtlicher Dienstleistungen und damit gegeben die Integrität der involvierten Daten,
  • Erhaltung der in Technik, Informationen, Arbeitsprozesse und Wissen investierten Werte,
  • Einhaltung der aus gesetzlichen, vertraglichen und aufsichtsrechtlichen Verpflichtungen resultierenden Anforderungen,
  • Sicherstellung der Kontinuität der Arbeitsabläufe innerhalb des Unternehmens,
  • Etablierung und Erhaltung eines guten Rufs des Unternehmens bzgl. Informationssicherheit im öffentlichen Bewusstsein,
  • Reduzierung der im Schadensfall entstehenden Kosten.
  • Minimal- bzw. Need-to-know-Prinzip: Der Zugriff auf sicherheitskritische Systeme, Applikationen und Informationen ist auf einen minimalen Personenkreis einzuschränken. Dabei ist prinzipiell verboten, was nicht explizit erlaubt ist (Verbot mit Erlaubnisvorbehalt).
  • Einführung und fortlaufender Erhalt des ISMS in Anlehnung an den kontinuierlichen Verbesserungsgedanken im Sinne des PDCA-Modells (Plan-Do-Check-Act).

Bereitstellung ausreichender Ressourcen zur Erreichung der gesetzten Ziele.

Risikomanagement

Das Risikomanagement ist die Grundlage des ISMS nach ISO 27001. Die Risikoanalyse im Rahmen des ISMS dient der systematischen Betrachtung potentieller Risiken, gefolgt von deren Bewertung und gegebenenfalls der Einleitung von Gegenmaßnahmen. Die für die Informationstechnologie und -sicherheit existierenden Risiken werden festgehalten und nach einem vorgegeben Schema bewertet. Die Anwendung angemessener, wirtschaftlicher Maßnahmen, die Verlagerung geschäftlicher Risiken und das Senken bzw. das bewusste Hinnehmen von Risiken unterhalb eines festgelegten, akzeptablen Niveaus werden in der Risikoanalyse beschrieben und von der Vorstandschaft gegengezeichnet.
 
 

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

 
think tank Business Solutions AG Emotionale Intelligenz
Das ISMS auf Basis des PDCA-Modells wird implementiert, um die Informationssicherheit zu erhalten und kontinuierlich zu verbessern.

In den PDCA-Kreislauf fließen Verbesserungsmaßnahmen aus verschiedenen Quellen ein, die in ihrer Umsetzung fortlaufend dokumentiert werden.

Megatrends wie die Digitalisierung, die Globalisierung und die Flexibilisierung verändern unsere Arbeitswelt heute rapide. Die Erwartungen und Ansprüche der Kunden passen sich in immer kürzeren Abständen den digitalen Möglichkeiten an. Auch an Produkte werden permanent neue Anforderungen gestellt. Teams können über die ganze Welt verstreut sein und trotzdem hervorragend zusammen arbeiten. Alles wird schneller, interaktiver und agiler – entsprechend werden auch die Produktentstehungszyklen immer kürzer.

Eine Methode, die diesen Anforderungen gerecht wird – heute in aller Munde – ist Scrum. Jedoch! Was tun, wenn das Produkt so groß und umfassend ist, dass viele Teams, unterschiedliche Fachbereiche oder gar die ganze Organisation daran zusammenarbeiten soll? Die passende Skalierung für eine effiziente und zufriedenstellende Zusammenarbeit bietet den Teams Orientierung und Unterstützung. Aber: wie entscheidet man, welches skalierbare Framework das Beste ist? Welches Framework kann genutzt werden, wenn die Prozesse von Scrum für 3, 4, 5, … Teams zu klein gedacht sind? Die Suche nach dem optimalsten Vorgehen stellt für viele eine große Herausforderung dar.

Um Ihnen einen groben Überblick über die gängigen skalierbaren Frameworks zu bieten, habe ich eine Übersicht zusammengefasst, die die Unterschiede der einzelnen Frameworks herausstellt: Nexus (Framework for Scaling Scrum), LeSS (Large-Scaled Scrum) und SAFe (Scaled Agile Framework).

 

Nexus

Der Vater des Frameworks Nexus , Ken Schwaber, bezeichnet dieses selbst als Exoskelett, das drei bis neun Scrum-Teams verbindet um ein Produkt zu entwickeln. Es ist ein Prozess-Rahmenwerk auf Basis des agilen Manifests und Scrum.

Nexus besticht durch seiner Schlichtheit. Scrum wird in seinen Rollen, Events und Artefakten skaliert. Der Schwerpunkt liegt auf teamübergreifenden Abhängigkeiten und Integrationsthemen, die bei der Skalierung über mehrere Teams auftreten und legt Wert auf Transparenz.

 

LeSS

LeSS möchte durch seine Einfachheit bestechen (more with less) und setzt auf klare Prinzipien. Die Teams unter einem Product Owner sind für die komplette Produktentwicklung zuständig und tragen eine große Verantwortung, die auch die Kommunikation Richtung Kunden und Umfeld einschließt. Bei einer Größe von mehr als acht Teams wird das System zu LeSS Huge in einer zusätzlichen Skalierungsphase expandiert.
 

SAFe

SAFe ist ökonomisch ausgerichtet und hat die stetige Verbesserung der Wertströme im Auge. Mit seiner hierarchischen Struktur betrachtet es über das Team hinaus die Programm-, Solution und Portfolio-Ebenen sowie die Gesamteinbettung in das Unternehmen. Rollen, Methoden und Artefakte sind klar beschrieben und unterstützen die Einführung in das skalierte agile Arbeiten.
 
Agile Skalierungsframeworks Nexus, LeSS und SAFe
Diese Gegenüberstellung soll Ihnen eine Orientierung bieten, damit Ihnen die ersten Schritte bezüglich der Entscheidung in welche Richtung Sie gehen wollen – Nexus, LeSS oder SAFe – leichter fallen. Auf die Vor- und Nachteile sowie die Grenzen dieser Frameworks ist hier bewusst nicht eingegangen worden.

Jedoch, bevor Sie sich für eines der Skalierungsframeworks entscheiden können, müssen Sie genau überlegen welches zu Ihrer Unternehmenskultur und Ihren Unternehmenswerten passt. Prüfen Sie, was Ihr Ziel ist, was wollen Sie erreichen? Wie sieht das Umfeld aus und welche agilen Methoden kommen in Ihrem Unternehmen bereits zum Einsatz?

Meine Empfehlung ist, aus den bekannten Frameworks die Elemente, die am besten zu Ihrer Organisation passen, herauszunehmen und ein agiles Skalierungsframework zu adaptieren.

Quellen:

SAFe – https://www.scaledagileframework.com/, zuletzt geprüft am 30.09.2019

LeSS – https://less.works/de, zuletzt geprüft am 30.09.2019

THE NEXUS™ GUIDE – https://www.scrum.org/resources/nexus-guide, zuletzt geprüft am 30.09.2019

Agile Skalierungsframeworks: Safe, Less und Nexus im Vergleich – https://t3n.de/news/agile-skalierungsframeworks-safe-less-nexus-1150190/, zuletzt geprüft am 30.09.2019

Das beste agile Framework – 5 Large-Scale Ansätze im Überblick – https://www.mosaiic.com/agile_framework/, zuletzt geprüft am 30.09.2019

Auch ich bin dem Irrtum erlegen, dass es völlig in Ordnung ist, wenn was schief geht und es dann heißt:  “Fehler machen ist Teil einer neuen Fehlerkultur, Fehler sind in der agilen Welt ein wichtiger Schritt sich zu verbessern,  sie sind Baustein der digitalen Transition und gehören einfach dazu”…

Aber ist das wirklich so? Es heißt aus Fehlern lernt man, aber was ist eigentlich ein Fehler und unterstützen sie uns wirklich dabei besser zu werden?

Ich denke hier ist es an der Zeit eine Abgrenzung zwischen Fehlern und Experimenten zu machen.

Was ist ein Fehler?

mistake

Ein Fehler ist eine Abweichung (Ist-Wert) von einem vorab als richtig definierten Zustand (Soll-Wert).

Der Prozess des Organisierens macht allerdings aus der Möglichkeit, sich freiwillig entweder für Alternative A oder für Alternative B zu entscheiden, ein „Nur-A!“. Organisieren ist also Alternativvernichtung. Dafür gibt es durchaus gute Gründe: Mal geht es darum, Gefahren zu vermeiden, mal darum, Prozesse effizienter zu gestalten, mal darum, Schritte zu vereinfachen. Wer nach der Alternative B handelt, begeht dann einen Fehler.

… Der Einzelne hat also in einer konkreten Situation eine angemessene Entscheidung zu treffen (das nennt man Verantwortung), die wird aber durch zu straffe Organisation allerdings zur Sorgfaltspflicht verengt.

Es geht dann nicht mehr darum, situativ die richtigen Dinge zu tun. Sondern nur noch darum, die Dinge richtig zu tun – um sich hinterher rechtfertigen zu können.

Vor jedem Handeln wird dann immer erst nach der Richtlinie, dem Präzedenzfall, dem Handbuch gefragt. Das ist der Preis, der für die Alternativvernichtung fällig ist.”

Es bleibt dabei, bei klaren Regeln, gilt es diese einzuhalten und alles zu tun Fehler zu vermeiden, wenn sie dann aber doch passieren, sind diese zu analysieren.

Wann spricht man von einem Experiment?

Misslingt mal der Versuch etwas Neues zu wagen oder tritt nicht das gewünschte Ergebnis ein, sollte man nicht von einem Fehler sprechen, sondern von Experimenten. „Bei Experimenten, ist das Ergebnis immer offen. Man kann vorab nicht wissen, ob es funktioniert oder nicht. Es hat zuvor keine Entscheidung zwischen Ist- und Soll-Wert gegeben, weil weder der eine noch der andere bekannt ist. Man hat lediglich eine vage Vorstellung von etwas, das funktionieren könnte. Aber was und wie genau, das kann man per Definition nicht wissen.”

Ein Experiment, das scheitert, ist kein Fehler. Es hat bloß nicht das gewünschte Ergebnis gebracht. Alles Innovative ist auch an das Scheitern gebunden, an den Misserfolg – aber nicht an den Fehler. Es braucht vielleicht erst ein paar Misserfolge, um am Ende wirklich erfolgreich zu sein.

Wenn agile Transitionen nicht gleich funktionieren, wird schnell vom Management behauptet es war ein Fehler, ich sage nein, denn um im Markt zu bestehen sind Innovationen und Schnelligkeit gefragt. Es gibt hierbei kein richtig oder falsch, aber um ganz vorne mitzuspielen, reicht es nicht Fehler zu vermeiden, man muss auch etwas riskieren, es wäre ein Fehler es nicht zu probieren.

 

Quellen:

Sprengers Spitzen: Der Mythos der Fehlerkultur – WirtschaftsWoche 02. Juli 2017

 

Für unser drittes Event zur MucDigital, haben wir uns für das Format „Open Space“ entschieden. Sollte das für den ein oder anderen kein Begriff sein – kein Problem! – schnell erklärt: die Open-Space-Methode, ist ein Verfahren zur Moderation innerhalb großer Gruppen. Das Konzept erinnert an den Stehtisch in der Küche – jeder kann ein Thema einbringen, jeder kann die Moderation übernehmen, jeder kann zu einem anderen Tisch wechseln, wenn er dem Thema nichts mehr abgewinnen kann. Die Methode basiert auf den Grundwerten „Freiheit“ und „Selbstbestimmung“ und besteht darauf, dass die Gemeinschaft in Ihrer Entwicklung auf den Beitrag und das Mitdenken eines jeden Einzelnen angewiesen ist. Jeder kann sofort in die Diskussion einsteigen und mit seinem Wissen einen wertvollen Beitrag leisten (vgl. bildungsagenten.org).

Unsere Ausgangssituation war folgende:

  • drei Räume
  • 12 Teilnehmer
  • Zeitlich war eine dreiviertel Stunde pro Runde, insgesamt zwei Runden angesetzt.

Nach fünf Minuten Brainstorming darüber, was spannende Themen sein könnten, kamen folgende Zettel auf dem Flipchart zusammen:

  • Social Scoring in Unternehmen – Beispiel IBM
  • Data Privacy versus Intellectual Property
  • Der gläserne Bürger
  • Cyber Security in Unternehmen

Und los geht’s!

ERSTE Runde

Jeder lief in den für sich auserwählten ersten Raum und die Diskussionsrunden konnten starten.

Unterstützend für das Thema „Social Scoring in Unternehmen – Beispiel IBM“ wurden Folien an die Wand geworfen. Und schon kamen viele, viele Fragen auf: „Warum denken viele, das Social Scoring schlecht ist, gibt es nicht auch positive Seiten?“ „Welche Daten werden wirklich gemessen?“ „Wie verhindert man Manipulation?“ „Was ist der Vorteil für das Unternehmen?“ „Und was ist der Vorteil der Mitarbeiter?“ „Wie programmiert man das?“ „Und was sagt der Datenschutz dazu?“ „Ist das überhaupt erlaubt?“ ….

Vertreter verschiedenster Meinungen hatten nun die Möglichkeit, neue Argumente anzubringen, aber auch neue Ansichten und Einsichten zu erfahren. Auch für Neulinge in dem Thema, lieferte das Format „Open Space“ eine tolle Gelegenheit sich in das Thema einzuarbeiten.

Parallel zu dieser Veranstaltung fand eine Diskussion zu dem Thema „Data Privacy vs. Intellectual Property“ statt. Die Kernfrage zu diesem Thema war: Wie kann man den Datenschutz gewährleisten und zugleich den Freiraum des geistigen Eigentums schützen?

Das Datenmanagement und die Aufbewahrung der Kunden- und Mitarbeiterinformationen sind heute von grundlegender Bedeutung für das Wohlergehen von Unternehmen, zumal Kundeninformationen eines der wertvollsten Vermögenswerte der meisten Unternehmen sind. Datenschutzrichtlinien können jedoch auch unbeabsichtigt dazu führen, dass Bemühungen zur Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums behindert werden. In verschiedensten öffentlichen Debatten und Rechtsstreitigkeiten kam es schon zu Spannungen zwischen Vorgaben zum Datenschutz und der Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums. Diese Themen stehen sich teilweise konträr gegenüber und lösten auch in unserem Open Space eine hitzige Debatte aus – bei der es natürlich kein richtig oder falsch gab.

ZWEITE Runde:

Wie es der Zufall wollte, kamen nach und nach alle Teilnehmer für die letzte Runde in einem Raum zusammen und eine spannende Diskussion startete zum Thema „der gläserner Bürger“. Schnell wurden viele Vor- und Nachteile genannt und Risiken diskutiert. China als Referenzland war dabei, Blockchain, Cloud und Kryptowährung wurden angesprochen. Die Diskussion entwickelte sich bis hin zur Frage, welche, beziehungsweise ob Fotos der eigenen Kinder geteilt werden sollen und wenn ja auf welchen Plattformen oder in welchem Umfang das legitim wäre.

Alles in allem waren alle Teilnehmer sehr zufrieden mit dem Format – sowohl mit den gefundenen Themen, als auch mit den Antworten. Die bunte Mischung aus Experten, Neulingen und allem dazwischen, hat den spannenden Pfiff von Anfang bis Ende erhalten.
Wir freuen uns auf das nächste Open Space!

 

Quellen:

Ideenwerkstatt Bildungsagenten, „Open-Space – Die Kraft der Teilnehmer entfalten“

Unter: https://bildungsagenten.org/open-space-methode/ zuletzt geprüft am 31.07.2019

Mit Einführung agiler Methoden stehen die Anforderungen der Nutzer im Mittelpunkt der Softwareentwicklung. Die zukünftigen Nutzer werden stärker in den Entwicklungsprozess eingebunden und stellen durch ihren Input sicher, dass tatsächlich wichtige Themen umgesetzt werden, die Applikation leicht zu bedienen und perfomant ist. Um das zu überprüfen, muss funktionsfähige und fehlerfreie Software oft und kontinuierlich ausgeliefert werden. Auch die hohen Anforderungen an den nicht-funktionalen Teil der Software müssen fortwährend getestet werden: wurde sauber gecodet, entspricht die Applikation den Sicherheitsanforderungen, funktioniert sie stabil und ist sie leicht wartbar? Mit einem Satz: Eine konstante, häufige und fehlerfreie Code-Auslieferung ist eine Frage der Qualität.

Was unterscheidet agiles vom klassischen Testen

Im klassischen Testmanagement sind Entwicklung und Test klar getrennt und alle vier Teststufen laufen nacheinander ab: Die Testphase beginnt mit der Fertigstellung des Produkts. Zuerst werden die einzelnen Komponenten (Komponententest) getestet, in der nächsten Stufe, dem Integrationstest, wird das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten überprüft, um schließlich die Funktionen des gesamten Produkts zuerst intern (Systemtest) und abschließend durch den Kunden (Userakzeptanztest) auf Herz und Nieren zu prüfen. Dabei sind die Rollen klar verteilt. Das Entwicklungsteam entwickelt, das Testteam testet und das Testmanagement kontrolliert und steuert. Will man im agilen Umfeld kontinuierlich (mit jeder Iteration) stabile und fehlerfreie Software ausliefern, müssen fortwährend Tests durchgeführt werden. Nach klassischen Testmethoden eine Teststufe nach der anderen zu durchlaufen ist auf Dauer nicht realisierbar, da die Iterationen kurz sind und es schnell gehen muss. Auch im agilen Testing gibt es Komponenten-, Integrations- und Systemtests, mit dem Unterschied, dass diese nicht nacheinander, sondern innerhalb einer Iteration parallel ablaufen, zum Teil sogar in die Entwicklung eingebettet sind. Auch kennt das agile Vorgehen keine klar verteilten Rollen: Idealerweise sind Softwareentwickler und -architekten sowie Tester, Test- und Qualitätsmanager Teil des Entwicklungsteams und unterstützen sich gegenseitig. Das Team hat ein gemeinsames Ziel: Hohe Qualität durch eine hohe Testabdeckung, eine effiziente Testdurchführung und -dokumentation. Dies lässt sich nur durch ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen einem hohen Automatisierungsgrad und wenigen manuellen Tests erfüllen.

Effiziente Verteilung der Tests: Die Testpyramide

Testpyramide
Ein Blick auf die Testpyramide von Mike Cohen zeigt, wie eine effiziente Teststrategie gestaltet werden kann, wie die Testverteilung auf die einzelnen Teststufen geplant werden soll und welche Bereiche sich am sinnvollsten für eine Testautomatisierung eigenen.Die breite Basis der Pyramide bildet eine hohe Anzahl an Komponententests in Form von automatisierten Unit Tests. Sie sind relativ einfach parallel zur Anwendungsentwicklung zu erstellen, schnell durchzuführen, entsprechend kostengünstig und garantieren eine hohe Testabdeckung. Sie sorgen dafür, dass die meisten Fehler bereits bei der Entwicklung entdeckt werden. Die mittlere Stufe der Testpyramide bilden Integrationstests (API-Tests). API steht für Application Programming Interfaces. Automatisierte API-Tests stellen sicher, dass Komponenten wie vorgegeben zusammen arbeiten. API-Tests sind für die Testautomatisierung sehr gut geeignet, da sie in der Regel wenigen Änderungen unterliegen und einfach zu warten sind. An dieser Stelle ist noch anzumerken, dass nicht-funktionale Tests, wie Last- und Performancetests in der Testpyramide nicht berücksichtigt werden, aber wichtig für die Userakzeptanz und teils auch sehr gut automatisierbar sind. System-Tests (GUI-Tests) finden sich an der Spitze der Pyramide. Als GUI (Graphical User Interface) bezeichnet man die grafische Benutzeroberfläche. Automatisierte GUI-Tests prüfen, ob alle Funktionen wie gewünscht ablaufen. Ihre Automatisierung ist aufgrund einer Auswahl an Tools gut machbar, die Auswahl der zu automatisierenden Tests sollte aber sehr sorgfältig geprüft werden, da sie aufwendiger in Erstellung und Wartung und damit kostenintensiv sind. In der Regel erfordern GUI-Tests erhebliche Nacharbeiten, um mit häufigen Änderungen Schritt halten zu können. Es empfiehlt sich nur so viele GUI-Tests wie nötig und so wenig wie möglich zu automatisieren und diese sukzessive einzuführen, indem man zum Beispiel Sprint für Sprint Bestandsfunktionen mittels automatisierten Regressionstests absichert.
Produktives Arbeiten
Explorative und End-to-End Tests eignen sich kaum für Testautomatisierung. Letztere aufgrund ihrer Komplexität. Explorative Tests aufgrund ihres Freiheitsgrades. Der explorative Tester erkundet die Applikation ohne zuvor exakt festgelegt zu haben welche Testschritte auszuführen sind. Ein Vorteil besteht darin, dass weniger Vorbereitung erforderlich ist, die Dokumentation so gering wie möglich gehalten wird und dass Fehler abseits bestehender Testszenarien gefunden werden.

Quellen:

Buch: Agile Testing: Manfred Baumgartner, Martin Klonk, Helmut Pichler, Richard Seidl, Siegfried Tanczos (2018): Der agile Weg zur Qualität https://www.borisgloger.com/blog/2018/04/05/was-agiles-testen-nicht-ist-und-was-es-ist/ https://entwickler.de/online/agile/agiles-testing-579801504.html

Jeder besitzt eine emotionale Intelligenz bzw. einen emotionalen Quotienten (EQ), jedoch ist dessen Ausprägung je nach Person unterschiedlich. Ein hoher Intelligenzquotient (IQ) bedeutet beispielsweise nicht automatisch, dass ein hoher EQ besteht. In der Praxis zeigte sich dabei, dass Personen, deren emotionale Intelligenz stärker als deren IQ ausgeprägt ist, trotzdem am Arbeitsplatz erfolgreicher sind.

Eine ausgeprägte emotionale Intelligenz ist deshalb ein entscheidender Vorteil in der Arbeitswelt und ist eine wichtige Komponente zum beruflichen Erfolg. Zum Beispiel verstärkt sie die eigenen Führungskompetenzen, wirkt sich positiv auf die Arbeit mit dem Team oder Stakeholdern aus und verbessert so den Arbeitsalltag. Aufgrund der vermehrten Sozialkompetenzen lässt sich so auch der Arbeitsalltag angenehmer und zielführender gestalten.

Fehlt es einer Führungskraft oder Projektleitung an emotionaler Intelligenz, kann sich dies negativ auf die Zusammenarbeit im Team auswirken. Die Produktivität kann sich verringern oder gar zu Kündigungen führen. Deshalb ist es besonders wichtig, sich nicht nur auf reine Arbeitsabläufe und Prozesse zu fokussieren, sondern auch die soziale Komponente miteinzubeziehen. Oftmals können anbahnende Konflikte bereits vermieden werden, wenn zugleich auch die Gefühle und Bedürfnisse des Gegenübers erkannt und verstanden werden.

Menschen mit einem hohen EQ können eigene und Gefühle anderer Personen besser erfassen und das Gegenüber somit besser einschätzen. Durch eine damit verbundene Problemlösungskompetenz auf sozialer Ebene steigt auch deren Potential, Konflikte optimal zu lösen oder gar nicht entstehen zu lassen.

 

Ausflug in unser Gehirn – wo sitzt die emotionale Intelligenz

think tank Business Solutions AG Emotionale Intelligenz
Das Gehirn ist in einen emotionalen (limbisches System) und einen rationalen Bereich aufgeteilt. Im so genannten limbischen System sind in dieser Unterteilung die Emotionen angesiedelt. Weitere Faktoren wie rationales Handeln und logisches Denken sind lokal gesehen relativ weit von diesem Bereich entfert. Wissenschaftlich erklärt die relativ große Distanz der beiden Bereiche, dass Emotionen wie Wut, Trauer oder Freude und rationales Handeln differenziert voneinander agieren. Sei es nun privat oder im Arbeitsalltag, vielen Menschen fällt es schwer, sachlich anstatt emotional zu reagieren. So kommt es mitunter zu voreiligen und gefühlsgesteuerte Handlungen oder Aussagen, die man möglicherweise im Nachhinein bedauert.
 

Die vier Fähigkeiten der emotionalen Intelligenz

 

Stufen

 

Die vier Fähigkeiten der emotionalen Intelligenz sind als Selbstwahrnehmung, Selbstmanagement, Soziales Bewusstsein und Beziehungsmanagement definiert. Diese Fähigkeiten werden wiederum in persönliche und soziale Kompetenz unterteilt.

Selbstwahrnehmung und Selbstmanagement sind dabei die zwei Fähigkeiten der persönlichen Kompetenz. Sie betreffen die eigene Persönlichkeit und helfen dabei, sich den eigenen Emotionen bewusst zu werden und das eigene Verhalten zu steuern.

Selbstwahrnehmung bedeutet, dass man die eigenen Emotionen wahrnehmen, verstehen und interpretieren kann. Dies gilt für einmalige Ereignisse oder auch immer wiederkehrende Situationen. Auch der Umgang mit negativen Gefühlen spielt dabei eine Rolle. Da Emotionen eine Reaktion auf unsere Umwelt sind und somit immer eine Ursache haben, ist es besonders wichtig, diese richtig einzuordnen und die eigenen emotionalen Reaktionen nachvollziehen zu können. Menschen mit einer guten Selbstwahrnehmung haben es schlicht einfacher, das Potential einer Situation zu durchschauen und eigene Vorteile daraus zu ziehen. Gewissermaßen steht diesen Personen nicht deren Gefühlswelt im Wege. Sie haben auch keine Scheu vor unangenehmen Situationen, sondern nutzen diese, um sich weiterzuentwickeln. Je besser man sich selbst und die eigenen Emotionen kennt, desto leichter fällt dies.

Im Selbstmanagement geht es um die Fähigkeit, bewusst und positiv die eigenen Emotionen steuern zu können. Einigen fällt dies nicht leicht, da die Emotionen dem rationalen Denken überwiegen. Mit gutem Selbstmanagement reagiert man weniger voreilig oder zu emotional. Die größte Hürde dabei ist, Verhaltensweisen langfristig unter Kontrolle zu bekommen und die gelernten Fähigkeiten des Gehirns in unterschiedlichen Situationen anzuwenden. Personen mit gutem Selbstmanagement können erfolgreich die eigenen Bedürfnisse zurückstellen und ihr Verhalten dementsprechend unter Kontrolle halten.

Soziales Bewusstsein und Beziehungsmanagement sind die zwei Fähigkeiten der sozialen Kompetenz und betreffen den Umgang mit anderen Menschen. Es beschreibt die Fähigkeit Gefühlslagen, Verhalten und Emotionen des Anderen zu erkennen und zu verstehen.

Soziales Bewusstsein beschreibt die grundlegende menschliche Fähigkeit, die Gefühle und Gedanken anderer Menschen genau nachzuvollziehen, auch wenn die eigene Gefühlslage sich anders darstellt. Genaues Beobachten und Zuhören gehören dabei zu den wichtigsten Faktoren. Im Idealfall konzentriert man sich zu 100 Prozent auf sein Gegenüber und fokussiert sich nur auf dessen Verhalten. Durch bewusstes Zuhören entsteht ein Gesamtbild, die die Interpretation der Gefühlswelt des anderen ermöglicht.

Das Beziehungsmanagement ist das Wissen, eigene und fremde Emotionen für eine erfolgreiche und eindeutige Kommunikation zu nutzen. Den Personen mit hoch ausgeprägtem Beziehungsmanagement fällt es leichter, sich mit unterschiedlichen Menschen zu vernetzen und mögliche Vorteile daraus zu ziehen. Sympathie spielt dabei eine geringe Rolle. Allgemein gilt, dass soziale Beziehungen gepflegt und wertgeschätzt werden müssen, um sich ein adäquates Netzwerk aufzubauen. Je besser die Verbindung desto mehr positives Feedback bekommt man. Bei einer weniger ausgeprägten Beziehung, fällt es deutlich schwerer, seinem Standpunkt Gehör zu verschaffen. In stressigen (Arbeits-)Zeiten ist es die größte Herausforderung, diese sozialen Beziehungen aufrecht zu erhalten. Vor allem am Arbeitsplatz treten häufig Konflikte auf, da sehr unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen. Den meisten Menschen fällt es nicht leicht, in emotional geladen Situationen noch konstruktive Unterhaltungen zu führen. Ein gutes Beziehungsmanagement hilft, solche konfliktträchtigen Situationen am Arbeitsplatz zu vermeiden und in positive Beziehungen umzuwandeln.

 

Übung zur Verbesserung der emotionalen Intelligenz

 

think tank Business Solutions AG Emotionale Intelligenz

 

Emotionen sind eine Reaktion auf unsere Umwelt, was in der Arbeitsumgebung einige emotionale Hürden mit sich bringen kann. An dieser Stelle wird die emotionale Intelligenz wichtig. Um sie zu verbessern, kann jeder selbst an sich arbeiten. Die wichtigsten Punkte für eine positive Auswirkung auf Konflikte sind aktives Zuhören, offene Kommunikation und ein respektvoller Umgang. Ebenso sollte sich Zeit genommen werden, über die Situation und die entstandenen Emotionen nachzudenken. Im besten Fall bevor man impulsiv handelt.

Journaling ist zum Beispiel eine gute Übung zur Verbesserung der Selbstwahrnehmung.

Als Vorbereitung braucht man lediglich Papier und Stift. Man kann sich, beispielsweise abends nach der Arbeit 30 Minuten Zeit nehmen und den Tag oder bestimmte Situationen in Ruhe Revue passieren lassen.

Wie beim „Tagebuch-schreiben“ wird niedergeschrieben, wie man sich konkret gefühlt hat und wie die Reaktionen anderer und die eigene darauf war. Auch können positiven Affirmationen helfen, künftiges Verhalten positiv zu beeinflussen.

Es ist auch möglich, sich nur 3 Minuten Zeit zu nehmen, um an einem Satz mit offenem Ende weiter zuschreiben, oder auf eine Frage einzugehen. So lernt man, seine Gefühle zu reflektieren und einzuordnen. Beispielsätze sind „Wie ich jetzt fühle, ist…“, „Was mich motiviert, ist…“, „Wie hätten Sie Ihren Tag noch besser gestalten können?“.

Die Antworten sollten spontan und aus dem Bauch heraus aufgeschrieben werden, man sollte nicht lange nachdenken, keine Schreibpausen entstehen lassen. Ob man sich 30 Minuten Zeit nimmt oder 3 Minuten spielt keine Rolle. Es geht nur darum, sich selbst zu schreiben und so mehr Klarheit über die eigenen Emotionen zu erhalten.

Wenn man diese oder auch andere Übungen regelmäßig anwendet, wird sich schon bald ein Lerneffekt einstellen. Jeder kann an seiner emotionalen Intelligenz aktiv arbeiten und diese verbessern. So kann man nicht nur seinen Arbeitsalltag erfolgreicher meistern, sondern auch mit Konflikten im Privatleben besser umgehen.

 

Emotionale Intelligenz bei think tank

Methoden wie beispielsweise das Design Thinking als menschenorientierter Ansatz, arbeiten gezielt mit den Skills emotionaler Intelligenz. In der ersten Phase des Design Thinking Prozesses geht es darum, den Menschen zu verstehen und die Fähigkeit Empathie für diesen zu entwickeln, die wiederum mit einer ausgeprägten emotionalen Intelligenz im Einklang steht. Dabei gilt herauszufinden was die Bedürfnisse, Sichtweisen, Ängste und Emotionen der Menschen sind, z.B. durch aktives Zuhören im Rahmen von qualitativen Interviews. So sollen latente menschliche (User-)Bedürfnisse identifiziert werden, welche als Inspiration für neue innovative Lösungsansätze, Produkte und Services dienen.

 

Quellen:

Bradberry, Travis; Greaves, Jean (2018): Emotionale Intelligenz 2.0 – Erhöhen Sie Ihre Sozialkompetenz und verbessern Sie Ihre Kommunikation

Tan, Chade-Meng (2014): Search Inside Yourself – The unexpected path to achieving success, happiness (and world peace)

Agile Arbeit fördert flexibles, dynamisches und unkompliziertes Arbeiten mit einem möglichst geringen Aufwand an Bürokratie. Der Mensch und die Kommunikation stehen im Mittelpunkt. Ergebnisse bedeuten mehr als Dokumentationen. Einen direkten Draht zum Kunden herzustellen sowie stets flexibel zu reagieren ist wichtiger, als stur an einem Plan festzuhalten. Agil Software zu entwickeln bedeutet in kurzen Iterationen, zusammen mit Kollegen und Kunden, das Endprodukt stetig zu verbessern. Warum automatisierte Tests ein fester Bestandteil der Softwareentwicklung sind, möchte ich in diesem Artikel erläutern.
 

Wichtigkeit des Testens

Der Test nimmt eine wichtige Stellung in der Softwareentwicklung ein. Ein qualitativ hochwertiges Produkt muss verschiedene Testebenen, wie Komponententests, Integrationstest und fachliche Tests durchlaufen. Bei Agiler Arbeit liegt, wie oben erwähnt der Fokus auf kurzen Entwicklungs-Iterationen, die ebenfalls kurze Test-Iterationen erfordern. Um die verschiedenen Teststufen durchführen zu können ohne zeitlich in Bedrängnis zu geraten, ist es notwendig verschiedene Tests schneller und mit leichter Wiederholbarkeit auszuführen. Je komplexer die Software ist, desto größer ist die Bedeutung der Testautomatisierung. Testautomatisierung allein kann ab einer gewissen Komplexität der Entwicklung gewährleisten, dass sich sowohl Testabdeckung als auch Testtiefe in einem zufriedenstellenden Rahmen befinden.
 

Der Irrtum automatisierter Tests

Die Tücke bei automatisierten Tests ist, dass diese lediglich den manuellen Aufgabenteil eines Softwaretesters übernehmen können. Hinter sauberen und zuverlässigen Tests steckt aber genauso kreatives intuitives Denken und cleveres Handeln. Auf keinen Fall sollte man Testautomatisierung als Wegrationalisierung eines Testers sehen, vielmehr als ein kaum wegzudenkendes Werkzeug für diesen. Während er sich durch automatisierte Prozesse nicht mehr stundenlang durch neue Entwicklungen seiner Firma durcharbeiten muss, bleibt für diesen mehr Zeit für den intellektuellen Part des Softwaretests. Er kann besser und konzentrierter testen anstatt in einer riesigen Testmenge zu versinken. Natürlich ist Testautomatisierung auch nicht immer sinnvoll, wie z.B. bei kleinen Übergangsprogrammen. Je langlebiger und komplexer die Software jedoch ist, umso mehr Kosten und Mühen spart Testautomatisierung auf Dauer ein.
 

Selenium als Allzweckwerkzeug

Werkzeuge zur Testautomatisierung gibt es jede Menge. Selenium ist wohl eines der bekanntesten, gerade im Bereich von Websites und deren Benutzeroberfläche. Selenium bietet für Projekte unterschiedlicher Größe und Anforderung verschiedene Tools.
 

Selenium als Browser-Plugin

Bei der Selenium IDE handelt es sich um ein Browser Add-On, das es einem ermöglicht Klicks, Tastatureingaben und Bewegungen auf der Website aufzunehmen. Später kann man die aufgenommenen Aktionen erneut abspielen und erhält so einen beliebig oft ausführbaren Test. Da die Aufnahme jedoch manuell sehr aufwendig ist, das Add-On nur für die Browser Chrome und Firefox zur Verfügung steht und keine Möglichkeit zur Dokumentation der Tests besteht, ist das Browser-Plugin nur für kleinere Projekte oder den Einstieg geeignet.
 

Selenium WebDriver – Wenn Websites plötzlich selbstständig werden

Selenium WebDriver
Abb. 1: Kurz erklärt: wie arbeiten Cucumber, Ruby und Selenium zusammen
 
Der Selenium WebDriver hingegen fungiert als Programmierschnittstelle für den Browser, ist mit den gängigsten Browsern kompatibel und unterstützt viele verschiedene Programmiersprachen, darunter JavaScript, Python, Ruby, u.v.m. Tests können in einem beliebigen Code-Editor z.B. Visual Studio programmiert werden und über den WebDriver wird dann der Browser angesprochen. Bei jedem neuen Aufruf des geschriebenen Tests öffnet sich ein neues Fenster, in dem sich nun die Website selbstständig macht und den Test durchläuft. Ein großer Vorteil gegenüber des Add-Ons liegt vor allem in der Parametrisierbarkeit des Tests. Die Testabdeckung kann deutlich schneller und einfacher erhöht werden.
 

Cucumber, alles andere als eine Gurke

Dokumentation eines Selenium Cucumber Tests
Abb. 2: Dokumentation eines Selenium-Cucumber-Tests
 
Da dieses Testen aber dennoch keine übersichtliche Dokumentation der erledigten Arbeit liefert, gibt es für verschiedene Programmiersprachen (Ruby, Java, C++, …) ein Werkzeug namens Cucumber.
Dieses ermöglicht ein sehr einfaches Schreiben und Lesen der Testfälle und erzeugt bei Ausführung der Tests außerdem eine gut lesbare Dokumentation. In Cucumber werden Tests in der Sprache Gherkin geschrieben und anschließend in die entsprechende Programmiersprache übersetzt. Gherkin enthält im Wesentlichen die Befehle Given, When und Then, durch die dann die optimale Funktionalität der Software durch Gegebenheiten (Given), ausgeführte Aktionen (When) und gewolltes Ergebnis (Then) beschrieben wird. Da direkt das gewünschte Verhalten der Software ausformuliert wird, ist Cucumber ein sehr gutes Tool für Behaviour-Driven-Development. Die Dokumentation enthält dann die einfachen Sätze der Cucumber-Programmierung und ist daraufhin für jeden nachvollziehbar.
 

Selenium-Cucumber ein zuverlässiges Doppelpack

Codeausschnitt eines mit Selenium-Cucumber programmierten Testfalls

Abb. 3: Codeausschnitt eines mit Selenium-Cucumber programmierten Testfalls

 
Die Ruby-Erweiterung Selenium-Cucumber übernimmt die Übersetzung der Cucumber-Tests in die entsprechende Programmiersprache. Anstelle beliebiger Sätze, wie zuvor in Cucumber, gibt es nun ein definiertes Befehlsset, das selbständig in einen ausführbaren Testfall „übersetzt“ wird. Der Schreibaufwand auf Seiten von Cucumber wird natürlich größer und unverständlicher, die anderweitige Programmierung entfällt jedoch ganz. Durch dieses Zusammenspiel von Selenium-Cucumber ist es möglich ohne tiefergreifende Programmierkenntnisse, automatisierte Testfälle zu schreiben. So können Product Owner die Anforderungen an das Endprodukt selbst verlustfrei in den Test packen.
 

Unsere ersten Schritte sind vollbracht

Die Kombination aus Selenium WebDriver, Selenium-Cucumber und Ruby o.a. erlaubt es uns die ersten Schritte in Richtung Testautomatisierung zu gehen. Neben dem einfachen Schreiben der Tests und der guten Dokumentation im html-Format, ist durch den Selenium WebDriver außerdem eine breite Testabdeckung in verschiedenen Browsern möglich.
 

Wie geht es weiter

Testautomatisierung ist in einem agilen Umfeld ein Muss. Je einfacher die Tests und je häufiger sie durchgeführt werden müssen umso wichtiger ist Automatisierung. Automatisierung ersetzt jedoch keinen Tester sondern erleichtert und verbessert seine Arbeit, gibt ihm mehr Freiraum für Tests, die nicht automatisiert werden können (z.B. UX/UI-Tests). Im Zuge stetiger Verbesserung sollte jedes Softwareunternehmen automatisierte Tests anwenden. Nur so kann es gelingen den hohen Anforderungen und dem Zeitdruck der heutigen Zeit zu genügen.

 

Quellen:

Buch: Seidl, Richard/Baumgartner, Manfred/Bucsics, Thomas (2011), Basiswissen Testautomatisierung (2. Auflage), Heidelberg, dpunkt.verlag

https://agilemanifesto.org/iso/de/manifesto.html

https://de.slideshare.net/MaibornWolff/universum-der-testautomatisierung-von-sven-schirmer-maibornwolff

Abb.1: https://www.agiletrailblazers.com/hubfs/test-framework-transparent.png

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