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Digitale Produktentwicklung

Design Thinking in der Softwareentwicklung – Get to know your user!

„What if we found ourselves building something that nobody wanted? In that case what did it matter if we did it on time and on budget?” Eric Ries, Begründer der „Lean Startup“ Management-Methode stellt diese Fragen zurecht. Gute Ideen gibt es wie Sand am Meer und aus vielen guten Ideen lassen sich hervorragende digitale Anwendungen und Software-Features entwickeln. Wichtig ist jedoch, dass wir mit diesen Lösungen auch die Bedürfnisse unserer Anwender adressieren. Die Innovationsmethode Design Thinking und die Entwicklung von Prototypen helfen dabei, digitale Produkte und Services zu entwickeln, die den User wirklich unterstützen, wenn nicht sogar begeistern und wirken der Verschwendung von Ressourcen entgegen.
think tank Business Solutions AG Digitale Produktentwicklung

Vom Problem zum Lösungsraum: Methoden und Tools des Design Thinking

Bei der Entwicklung von digitalen Anwendungen blicken Organisationen oft durch die „Unternehmensbrille“. Das ist gut und wichtig, denn sie sind es, die Ihre Fachlichkeit am besten kennen und verstehen. Aber wie gut kennen sie Ihre Kunden oder Anwender? Wissen sie, was ihren Usern wirklich helfen würde? Wissen sie, wie viele „Workarounds“ von den Anwendern heute eingesetzt werden, damit diese ihren Job erledigen können? Die Design Thinking Methode bietet einen umfangreichen Baukasten mit kreativen Tools und Techniken, die dabei helfen, den User, seine Arbeits- und Lebenswelt und seine Bedürfnisse grundlegend zu verstehen und auf dieser Basis innovative Lösungen zu entwickeln. Noch wichtiger als der Einsatz und Umgang mit neuen agilen Methoden ist jedoch, ein entsprechendes „Mindset“ zu haben. Dies bedeutet vor allem offen zu sein für Neues, Überraschendes und Unerwartetes, empathisch zu sein, zuhören zu können ohne zu interpretieren.
Im Design Thinking steht der Mensch im Mittelpunkt. Man setzt nicht bei der Lösung an, sondern ergründet zunächst den Problemraum, das „Feld“. Zentral dabei sind qualitative Interviews mit unseren Anwendern. Dabei gilt es nicht danach zu fragen, was diese sich wünschen würden. Nicht der User ist verantwortlich dafür, uns zu sagen, was wir entwickeln sollen. Als Produktdesigner ist es unsere Aufgabe, genau das herauszuarbeiten. Indem wir zuhören, beobachten und schnell zum Experten werden. Folgendes Zitat von Henry Ford bringt es auf den Punkt: „Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere Pferde“.
Folgende Tools und Techniken helfen bei der Ergründung des Problemraums:
Concept Maps, Qualitative Interviews, User Journeys, Empathy Maps, Personas.
think tank Business Solutions AG digitale produktentwicklung

Prototyping und Usability Testing: you will be surprised!

Ist das Problem erkundet und ein Standpunkt definiert, bietet das „Designer“-Toolkit jede Menge Kreativitäts-Techniken zur Entwicklung der eigentlichen Ideen und Produkt-Features. Spaß in der Durchführung inklusive. Das ist jedoch nur die halbe Miete. Die Erstellung von Prototypen, sei es mit Filzstift und Papier oder professionellen Prototyping Tools, ist unglaublich wertvoll. Zum einen entstehen bei der Entwicklung weitere Ideen, zum anderen entsteht eine handfeste, visuelle, manchmal sogar haptische Grundlage zur weiteren Diskussion mit Anwendern und Stakeholdern. Anhand der Prototypen kann die Idee mit Usern getestet werden. Ist das User Interface im Prototypen skizziert, können Usability Tests bereits vor der Umsetzung durchgeführt werden. Mit Gewissheit spart dies einige Anpassungsschleifen in der späteren Implementierung. Und mit Gewissheit bringen diese Tests überraschende Ergebnisse.
Daniela Panzenböck, Juni 2018